Segeln ist ein wunderbarer Sport und für viele eine große Leidenschaft. Doch bringt es zwei Nachteile mit sich: Zum einen muss man erst einen Segelschein erwerben, bevor man segeln kann. Zum anderen ergeben sich hohe Kosten für die Ausbildung, das Boot und auch die weitere Ausrüstung. Es gibt jedoch zumindest für den zweiten Nachteil eine Möglichkeit, diesen zum Teil auszugleichen. So bietet das so genannte Skiffsegeln den Vorteil, dass es schon mit einem kleinen und sehr günstigen Segelboot durchgeführt werden kann. In diesem kurzen Artikel geben wir Ihnen dabei einen ausführlichen Überblick über das Skiffsegeln.

Generell bezeichnet der Begriff Skiffsegeln das Fahren mit einem kleinen Boot. Der Begriff stammt dabei Image result for Skiffsegelnvom alten deutschen Begriff Schiff ab und wandelte sich über das französische und das englische hin zu diesem Begriff. Früher wurden mit Skiff viele verschiedene kleine Boote bezeichnet. In der heutigen Zeit wird der Begriff vor allem in Australien und Neuseeland für sehr kleine Segelboote benutzt.

Die kleinen Segler sind dabei zwischen zwölf und 18 Feet groß. Ein Feet entspricht ungefähr 30 Zentimetern, also liegt die Länge bei circa 3,60 bis 5,20 Meter. Die Folge daraus ist, dass ein Skiff-Segelboot nicht mehr als maximal zwei Personen befördern kann. Deutlich häufiger ist sogar nur ein Mitglied der Crew an Bord und steuert das Boot alleine.

Ein Skiff bietet damit eine ganze Reihe von Vorteilen. So kann es zum einen von einer Person alleine gesegelt werden. Zum anderen ist es deutlich günstiger als größere Boote, da es kleiner ist und weniger Material verbaut werden muss, um das Boot herzustellen. Damit ist ein Skiff optimal für Segler, die über wenig Geld verfügen und gerne alleine segeln können möchten. Sie sind damit nicht von weiteren Seglern abhängig, die helfen, das Boot zu steuern und zu bedienen. Durch die kleinere Größe ergeben sich außerdem geringere Kosten für die Instandhaltung und Pflege des Bootes.