Hoffnung in der Champions League

Image result for Yacht Club BregenzAuch bei den Seglern gibt es eine Champions-League und bei einem der Halbfinale in St. Petersburg konnte der Deutsche Touring-Yacht-Club von Starnberger See einen Erfolg feiern und sich damit Hoffnung aufs Finale machen. Das wird die Segler auch schon deshalb freuen, weil sie zuletzt in der Deutschen Bundesliga eher durchschnittlich abschnitten. Das Finale der Champions League wird in der Schweiz stattfinden. Das erste Mal hatte die Segler aus Tutzing 2016 die höchste europäische Klasse gewonnen, nun wollen sie diesen Erfolg wiederholen. Im Finale werden außerdem aus Deutschland der “Norddeutsche Regatta Verein” und die Segelkameradschaft “Das Wappen von Bremen” teilnehmen. Aus Österreich wird der Yacht Club Bregenz um den Titel kämpfen, der es im Halbfinale ebenfalls auf einen zweiten Platz schaffte.

An der Champions League dürfen nur die besten vier Clubs aus einer nationalen Liga teilnehmen. Sie treffen sich dann in den Halbfinalen, die in diesem Jahr in St. Petersburg und im italienischen Porto Cervo. Das Finale findet vom 30. August bis zum 2. September in St. Moritz statt. Teilnehmen können die besten 15 Teams aus den beiden Halbfinalen. Gesetzt sind der Segelclub St. Moritz als Veranstalter und der Titelverteidiger Yacht Club Costa Smeralda.

Geschick ist bei Seglern gefragt

Gesegelt wird auch Booten den One Design Klasse J/70, und zwar jeweils acht Boote im sogenannten Fleet-Race-Modus. Der St. Moritzersee liegt 1800 Meter über dem Meeresspiegel und hat seine eigenen Windbedingungen, die nicht einfach einzuschätzen sind. Er ist 1600 Meter lang und nur 600 Meter breit, was bedeutet, dass die Segler schnell und präzise wenden müssen, um den Anschluss nicht zu verlieren. Besonders attraktiv ist der See auch für Zuschauer, denn wegen der geringen Länge kann man die Rennen sehr gut vom Ufer aus beobachten.

Seit 1930 werden Regatten auf dem See ausgetragen, nachdem der Züricher Segelclub nach St. Moritz umgezogen war und seine Veranstaltungen nun dort durchführte. Am St. Moritz Match Race nahmen auch Segler teil, die schon bei Rennen des America’s Cup mitgemacht hatten.

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