In den letzten Jahren ist der Segelsport in Österreich immer populärer geworden. Dies liegt nicht zuletzt an den internationalen Erfolgen, die Segler aus Österreich in der näheren Vergangenheit feiern konnten. So gewann ein Mixed Team bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro im Jahr 2016 überraschend die Bronzemedaille. Auch im Land selbst gibt es hochkarätige Meisterschaften, bei denen die Segler ein sehr hohes Niveau erreichen. Eine davon ist die Österreichische Hochseemeisterschaft.

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Die Österreichische Hochseemeisterschaft findet einmal im Jahr Ende April statt. Es handelt sich dabei um eine offene Meisterschaft, an der Teams aus allen Klassen und aus allen Nationen teilnehmen und um die Trophäe segeln können. Die Meisterschaft fand in diesem Jahr in Portoroz, Slowenien, statt. Ein weiterer Ableger der Österreichischen Hochseemeisterschaft fand darüber hinaus in Biograd na Moru, Kroatien, statt. Das zweite Event wird im Jahr 2018 zum ersten Mal ausgeführt und findet daher erst im Oktober statt.

Ausgeführt und überwacht wird die Meisterschaft stets vom Österreichischen Segelverband. Begleitet wird die Meisterschaft von einem ausgiebigen Rahmenprogramm mit einer feierlichen Eröffnung und der umfangreichen Siegerehrung am Ende des Wettbewerbs. Im letzten Jahr war wie schon häufiger ein Team des Wiener Yachtclubs stärker als die Konkurrenz und sicherte sich die begehrte Trophäe. So gewann das Team bereits zum fünften Mal bei dem hoch angesehenen Turnier.

Sieger aus mehreren Wettfahrten

Der Sieger wird dabei in mehreren Wettfahrten ermittelt. Wer bei den insgesamt sechs Wettfahrten die wenigstens Strafpunkte sammelt, steht am Ende als Sieger fest und darf sich über den Gewinn eines renommierten Titels freuen. Auf allen sechs Strecken von mehreren Seemeilen setzte sich der Sieger durch. Im Jahr 2018 gewann dabei das Team um Peter Schicco mit einem großen Abstand vor dem Team um Jürgen Spritzendorfer. Auf Platz drei folgte das Team von Gerald Martens.