Deutsche Meisterschaften mit Team aus Österreich

Bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft in der Finn-Dinghy-Klasse am Bodensee wird auch ein Team aus Österreich am Start sein. So hat sich Bernd Moser vom UYC Wolfgangsee bereits in die Meldeliste eingetragen. Das Feld ist aber nach wie vor von deutschen Seglern dominiert. Etwas Konkurrenz wird aus Polen und Frankreich kommen.

Insgesamt treten 68 Segler aus sechs Nationen gegeneinander an. Insgesamt will man 10 Wettfahrten durchführen, was aber bei den immer schnell wechselnden Wetterbedingungen am Bodensee nicht einfach sein wird. Wettkampfleiter ist Fabian Bach, der diese Funktion auch bei den Olympischen Spielen in Rio ausgeübt hat und auch bei der Kieler Woche Wettkämpfe leitet. Er wird unter anderem auch darüber entscheiden, ob ein Rennen wegen des Wetters abgebrochen oder gar nicht erst gestartet werden kann. Die Regeln selbst werden von einer Jury unter der Leitung von Mathias Rebholz überwacht.

Image result for WolfgangseeSieger in der Gold-Flotte

Zunächst wird in zwei Gruppen gestartet, die später dann in eine Gold- und eine Silber-Flotte aufgeteilt werden. Am Wettbewerbs-Sonntag werden dann die 10 Teams der Gold-Flotte beim Medal Race teilnehmen, aber auch für die anderen Teams wird es ein eigenes Finalrennen geben. Einer der Favoriten ist der Deutsche Andre Buzien aus Schwerin, der zurzeit vierter der Rangliste ist.

Bernd Moser wird sich anstrengen müssen. Bei der Hafentrophy des Seebrucker Regattavereins hatte er in der Racerklasse nur einen 5. Platz belegen können, von insgesamt 19 gestarteten Booten. Etwas besser war es beim Meckatzer Finn Cup Rottachsee, bei dem Moser einen dritten Platz belegen konnte. Wegen des leichten Windes gab es nur drei Fahrten bei denen Moser die Plätze 2, 6 und 3 belegte, was ihm an Ende für einen Podiumsplatz qualifizierte.

Im Jahr 2016 war Moser der Salzburger Landesmeister in der Finnklasse geworden. Im Finn-Duell am Wolfgangsee waren 40 Boote aus Deutschland, Österreich, Tschechien und Italien an den Start gegangen. Moser wurde bester Österreicher und damit Landesmeister, insgesamt belegte er den dritten Platz.

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