Geschichte des Skiff Segelns

Die klassische Segelsportart ist oftmals nicht besonders attraktiv für die Zuschauer, denn die Rennen finden so weit draußen auf hoher See Image result for Der Ursprung des Skiff-Segelnsstatt, dass sie meistens gar nicht verfolgbar sind.

Aufgrunddessen wurde im Jahr 1996 der 49er in das olympische Programm integriert. Die 49er werden auch Skiffs genannt und sind im Grunde sehr flache Schiffe, welche durch die extrem großen Segelflächen eine immense Geschwindigkeit erreichen können. Deshalb müssen die Skiffs unbedingt auch von zwei Menschen im Trapez gesegelt werden. Das macht den Umgang selbstverständlich noch aufregender und spaßiger.

Die erste Weltmeisterschaft für die 49er veranstaltete Alex Gad, der Kurdirektor der französischen Bademetropole in Bandol, im Jahr 1997. Er begriff, dass das Skiff-Segeln ein ungeschliffener Diamant ist, welcher einen magischen Effekt auf die Segler sowie das Publikum haben wird. Aufgrund des hohen Potenzials veranstaltete er eine Europatournee. Jedoch war er sich sicher, dass er eine Marktnische gefunden hat und die Möglichkeit einer ganzen Welttournee nicht ausgeschlossen ist.

Hier in Deutschland hat man die große Attraktivität zu dem Zeitpunkt schon längt begriffen, so dass der Ort Travemünde einen Deutschland-Grand-Prix veranstaltete. Das Event rund um die Skiff-Klassen wollten sich wahre Fans und Begeisterte selbstverständlich nicht entgehen lassen und somit konnte die Veranstaltung eine Besucheranzahl von 200.000 erreichen. Unter den circa 50 Crews, welche teilnahmen, gehören 16 von 18 Olympiastartern. Somit wurde der erste Meilenstein der neuen Trendsportart Skiff-Segeln in Deutschland geschrieben.

Verschiedene Modelle

Von Musto Skiffs, welche für Einhandsegler geeignet sind, über Lehr- und Freizeitjollen ist für den modernen Segler alles dabei. Die am meist bekanntesten Klassen sind der 49er und der 29er. Der 49er ist wie oben schon erwähnt der spannendste der zehn olympischen Klassen. Der 29er ist eher für jüngere sowie weibliche Segler geeignet. Oftmals wird in den Segelschulen nicht mehr auf den langsamen und schweren Booten, sondern auf den neuen, schnelleren gelehrt.